Bei Solar- oder Sonnenenergie handelt es sich um eine von der Sonne erzeugte regenerative Energieform.
Mit Hilfe der Solartechnik lässt sie sich auf verschiedene Weise nutzen.
Solarzellen können elektrischen Strom erzeugen. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Photovoltaik.
Sonnenkollektoren dienen dazu, Solarenergie für die Wärmegewinnung umzuwandeln.
In Deutschland fördert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Nutzung von Solarenergie und dient somit dem Klima- und Umweltschutz. Durch die im Gesetz verankerte Einspeisevergütung wird ein Teil des finanziellen Aufwands für die private und gewerbliche Erzeugung von Wärme und Strom aus Sonnenenergie entschädigt.
Zu den sogenannten regenerativen Energiequellen gehören sowohl Sonnenenergie als auch Wind- und Wasserkraft. Durch die Nutzung der Solarenergie entstehen Vorteile gegenüber der herkömmlichen Energiegewinnung.
Bei einer Photovoltaikanlage haben Sie eine feste Einnahme durch die Vergütung des eingespeisten Stroms, welcher über 20 Jahre vertraglich gesichert ist. Diese Einnahme müssen Sie allerdings auch als Gewinn versteuern.
Im Vergleich dazu sparen Sie bei einer thermischen Solaranlage die Stromkosten, die Sie sonst für Ihr Heizsystem gehabt hätten. Und zwar so lange, wie Sie die Anlage betreiben.
Um nun beides gegenüber stellen zu können gehen wir von den gleichen Gegebenheiten aus:
Das Ergebnis nach 20 Jahren ist in der nebenstehenden Grafik zusammengefasst.
In der Summe ergibt sich für die Photovoltaik-Anlage ein Ertrag von 22.788,- €
Und für die thermische Solaranlage 24.685,- €.